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Wirtschaftlichkeit
(1) - Die Fleischproduktion vernichtet grosse Mengen an Nahrungsmitteln. Um ein Kilo Fleisch zu erzeugen, benötigt man 7-16 kg Getreide oder Sojabohnen. Bei der 'Umwandlung' von Getreide in Fleisch gehen 90% Eiweiss, 99% Kohlenhydrate und 100% Faserstoffe verloren. Dennoch wird in der Schweiz 57% des Getreides an Schlachttiere verfüttert. (2)-
Die schweizerische Fleischwirtschaft wird stark subventioniert. Die Schweiz
gibt im Schnitt 84% seiner Landwirtschaftssubventionen für die Produktion
von tierischen Nahrungsmittel aus. 77% der Einnahmen der Schweizer Landwirtschaft
stammen von den Steuerzahlern. Dies kostet den Staat über 7 Milliarden
Franken jedes Jahr (3)-
Je nach Gattung sind 60 bis 70 Prozent des Tierkörpers Schlachtnebenprodukte
(nach Werner Käufeler, Betriebsleiter der TMF Extraktionswerk AG
in Bazenheid, zitiert im Beobachter 1/94; z.B. ergibt 100kg Rind 35kg
verkaufsfertiges Fleisch (nach: Ernährung und Lebensmittel von A-Z,
Seite 235)). Das Verhältnis mag sich durch die Verwendungsbeschränkung
durch BSE eher verschlechtert haben. Die Schlacht-Nebenprodukte werden
zu einem grossen Teil mittels Nahrungsfett, Gelatine etc. in die Nahrungskette
eingeführt. So enthält z.B. Kaffeerahm auch Tierfett oder Tierfett
befindet sich im Backfett! |
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