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Religion-Vegetarismus
(1) Noch heute sind in Indien sehr viele Hindus Vegetarier. Restaurants und Speisekarten werden speziell angeschrieben und zwar in der Annahme, dass vegetarisch der Normalfall ist: This restaurant is Veg and Non-Veg. (2)Buddha hat seinen Mönchen kein Fleischverbot auferlegt. Seine Mönchen lebten als Bettelmönche und durften bei der Entgegennahme von Essen nicht wählerisch sein. Jedoch hat Buddha das Umbringen von Tieren bei der Bereitung von Essen für die Mönche untersagt. Tierhalter und Schlachter gelten als nicht segensreiche Berufe. Heute sind sehr viele Buddhisten, aus Mitleid mit den Tieren, Vegetarier (Asiaten essen meistens keine Eier und trinken wenig Milch). (3)Es gibt einige Stellen in den jüdischen Schriften, die auf einen tierfreundlichen Umgang mit Tieren hinweisen. Mit einer Ausnahme einiger jüdischen Sekten, u.A. die Essener, diese leben streng vegetarisch (ggf. auch aus Reinheits-Überlegungen). Negativ aus Sicht der Tiere sind die Auflagen beim jüdischen(und übrigens auch moslemischen) Schächten.(4)Das Christentum hat im Wesentlichen die Haltung zu den Tieren vom Judentum übernommen. Dies obwohl es Grund zur Annahme geben könnte, dass Jesus von Nazareth ein Essener war. Es gibt einige Stellen (u.A. im Friedens-Evangelium der Essener) wo er das Töten und Essen von Tieren stark ablehnt. Auch im Frühchristentum gibt es viele vegetarische Tendenzen. (5)Auch
der Islam ist nicht für seine tierfreundliche Einstellung bekannt.
Dies obwohl von Mohammed bekannt ist, dass er von Gerstenbrot, Datteln
und Quellwasser lebte. Er hat auch verkündet: „Der Bauch sollte
nicht zum Friedhof der Tiere werden“. Negativ aus Sicht der Tiere
sind die Opferriten und die Auflagen beim Schlachten (Schächten),
obwohl muslimische Geistliche in diesem Zusammenhang als gemässigter
gelten als jüdische.
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| Keine Copyrightansprüche seitens Trinakria / 15.02.2004 | |||