Apeldoorn,
01. Februar 2003
Zum
zweiten mal Apeldoorn. Aufgrund eines Besuches bei meinem Vater in den
Niederlanden ergab sich wieder die Möglichkeit, mit wenig Zeitaufwand
und Kosten, am Croon Midwinter-Marathon in Apeldoorn teilzunehmen. Obwohl
es nur eine Woche nach dem Hamburger Elbtunnel-Marathon war, konnte ich
dem Reiz nicht widerstehen.
Der
Start war sehr human um 12:00 Uhr festgelegt. Mit der Bahn reiste ich
nach Apeldoorn, wo es eine sehr bequeme Verbindung mit einem Pendelbus
zum Willen III Kasernemit gab, wo die Administrative und Umkleidekabinen
waren. Ankunft 10:15 Uhr also Zeit genug für die Nachmeldung, Umkleiden
und eine Tasse Kaffee. Für die verschiedenen Stecken, von 7.2 km
bis zu vollständigen Marathon, gab es ca. 1'000 Teilnehmer. Beim
Start schneite es leicht und es gab einen kalten Wind.
Die
Route führte uns durch die schönen Wälder von Apeldoorn
und Umgebung und war verkehrsfrei. Der Parcours bestand grob gesagt aus
zwei Runden. Die ersten 30 km. gab es zwar Windböhen aber noch wenig
Schnee. Später fing es jedoch an zu Schneien. Die Versorgung war
sehr gut, mit immer wieder mal Extran, das "niederländische"
Isostar.
Ich
hatte beschlossen betont gleichmässig, ohne Gehpausen und eher zurückhaltend
zu laufen. Und so kam es auch: doch die ersten viermal 10 km konnte ich
ein Tempo vom 01:0x halten bei einer durchschnittlichen Höhendifferenz
von 135-140. Das Gesamtresultat war somit 04:43:27, unter der vorgegebenen
Bedingungen, für mich durchaus akzeptabel.Mein Ziel ist ja viel Marathons
zu laufen und und nicht wenige und dafür schnell. Nach
der Ankunft spürte ich die Kälte jedoch bis in die Knochen und
war froh das ich mich umziehen konnte. Anschliessend besuchte ich die
Familie von meinen Bruder in Utrecht. Am Abend gings wieder zurück
zu meinen Vater.
Obwohl
nicht wirklich spektakulär, ist "Apeldoorn" ein schönes
Erlebnis, vor allem wegen der schönen Umgebung und der guten Organisation.
Ich bin froh einen guten Anlasss in Januar gefunden zu haben und habe
mir vorgenommen sicher nochmals teilzunehmen.
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